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Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey hey!!

Rollersbroich Bettina 11.12.2019

Nachdem wir uns beim Geburtstagsfrühstück unserer Nicole ordentlich den Bauch vollgeschlagen haben, stand für uns am Samstag, 7. Dezember das Spitzenspiel der Hinrunde gegen die Damen 2 der SG Aachen an.

Der erste Satz startete ziemlich ruhig und ausgeglichen, da beide Teams wenige Fehler machten und ihre jeweiligen Stärken ins Spiel einbrachten. Sofort wurde uns klar, dass uns in diesem Spiel kein Punkt geschenkt werden würde. Die teilweise langen Ballwechsel waren schon zu Beginn hart umkämpft, doch letztendlich entschieden wir den Satz durch gezielte Angriffe und eine solide Annahme mit 25:22 für uns.

Im 2. Satz spielten die Damen aus Aachen deutlich besser. Sie setzten uns mit starken Aufschlägen und Angriffen unter Druck, sodass wir mit Problemen im Spielaufbau zu kämpfen hatten. Viele unserer Angriffe landeten im Aus und gleichzeitig machten wir zu viele Aufschlagfehler, wodurch wir diesen Satz deutlich mit 15:25 abgeben mussten.

Mit neuem Schwung starteten wir nun in den dritten Satz, welcher von spektakulären Ballwechseln und Abwehraktionen geprägt war. Die Angriffe saßen jetzt, und auch die Annahme besserte sich, trotz weiterhin druckvoller Aufschläge unserer Gegner. Leider verschlugen wir viel zu viele Aufgaben, was uns schon das ganze Spiel lang begleitete. Ab Mitte des Satzes zogen wir unser Spiel dann aber souverän durch und gewannen den 3. Satz mit 25:18.

Der 4. Satz schien zunächst wieder ausgeglichen, da sich die Damen aus Aachen nicht einfach so geschlagen geben wollten. Auch in diesem Satz gab es einige Ballwechsel, die an unseren Kräften zehrten. Durch etwas sicherere Aufschläge und motivierte Abwehraktionen erkämpften wir uns jedoch einen kleinen Vorsprung und blieben – nicht, wie man es sonst von uns gewohnt ist, wenn der Sieg zum Greifen nah ist – ruhig und souverän. Schlussendlich gewannen wir den letzten Satz mit 25:17 und bauten dadurch unsere Tabellenführung aus!

Zusammenfassend kann man festhalten: Zu viele eigene Aufschlagfehler sowie souveräne Angaben der Gegner machten es uns nicht leicht, aber letztendlich behielten wir die Nerven.

Jasmin von der Gracht