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Erstes Heimspiel der Damen 2 endet in einem Krimi

Rollersbroich Bettina 09.10.2018

Erstes Heimspiel der Damen 2 endet in einem Krimi

 

 

Am Samstag, 6. Oktober, stand der 3. Spieltag der 2. Damenmannschaft gegen TuS Schmidt in der Sporthalle des Burgau Gymnasiums auf dem Plan.

Doch bevor das Spiel starten konnte, galt es, einige Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Zunächst einmal standen die Spielerinnen plus Trainerin vor verschlossener Halle. Nach mehreren Telefonaten und einigen Minuten Wartezeit wurde uns die Halle netterweise vom Hausmeister geöffnet. Danach galt es noch, in den verschlossenen Geräteraum zu gelangen, in dem die Pfosten sowie das Netz gelagert waren. Als auch das geschafft war, konnte man mit der eigentlichen Spielvorbereitung beginnen.

Umso erstaunlicher waren wir direkt zu Beginn des 1. Satzes voll konzentriert und gingen mit 3:0 in Führung. Nach nur 19 Minuten konnten wir den Satz mit 25:19 für uns entscheiden.

Leider konnten wir diesen Schwung nicht mit in den 2. Satz nehmen. Von Anfang an liefen wir einem Rückstand hinterher. Als dann auch noch ein Abwehrball einer Schmidter Spielerin, der an die Decke flog und vermutlich noch heute dort hängt, für weitere Verwirrung sorgte, ließ die Konzentration noch mehr nach. Nach 23 Minuten verloren wir den Satz deutlich mit 17:25.

Auch im 3. Satz lief es nicht viel besser, so dass wir auch diesen mit 19:25 abgeben mussten.

Nun war es an der Zeit, wieder wach zu werden, sich zu sammeln und den Kampf anzunehmen. Bis zum 13:10 lag Schmidt immer in Führung, bis Hanna Certa zum Aufschlag ging und diesen erst nach 6 erfolgreichen Angaben wieder verließ. Diesen Vorsprung ließen wir uns nicht mehr nehmen und gewannen Satz 4 mit 25:19.

Somit musste der Tie-Break entscheiden. Motiviert begannen wir den 5. Satz. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, beide Teams kämpften aufopferungsvoll um jeden Ball. Sogar mit nur einem Schuh (Nicole Stumpf verlor diesen beim Absprung zu einem Angriff) wurde gespielt und bei 8:7 für uns wurden die Seiten gewechselt. Bei 14:11 hatten wir sogar 3 Matchbälle in Serie, welche Schmidt aber zu unserem Leidwesen alle abwehren konnte. Am Ende verloren wir diesen Satz sehr unglücklich mit 15:17 und damit das Spiel mit 2:3. Fazit: immerhin 1 Punkt gewonnen, aber eigentlich war mehr drin.

Bea Hoffsümmer